Psychotherapie befasst sich mit dem seelischen Wohlbefinden des Menschen. Sie hat zum Ziel, psychische Belastungen zu lindern, innere Zusammenhänge verständlich zu machen und die eigenen Selbstheilungskräfte zu stärken. In der therapeutischen Arbeit geht es darum, wieder mehr Ganzheit, Orientierung und inneres Gleichgewicht zu finden.
Es gibt unterschiedliche psychotherapeutische Richtungen, die sich in Haltung und Methodik unterscheiden. Welche Form passend ist, hängt von Ihrer Persönlichkeit, Ihren Anliegen und Bedürfnissen
ab.
In der Schweiz werden vier Richtungen von der Krankenkasse anerkannt:
die Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse, die Systemische Therapie und die Humanistische Psychotherapie.
Die Integrative Gestalttherapie gehört zum humanistischen Ansatz und ist krankenkassenanerkannt.
Im Zentrum der Gestalttherapie steht das Erleben im Hier und Jetzt. Ausgangspunkt ist das, was sich im Moment zeigt – in Ihren Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen und in der therapeutischen Beziehung zwischen Ihnen und mir. Von dort aus können wir gemeinsam den Blick auf frühere Erfahrungen richten, die im heutigen Erleben wirksam sind.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die achtsame Wahrnehmung des Körpers. Körperempfindungen geben oft Hinweise auf unverarbeitete Erfahrungen oder alte Verletzungen. Durch bewusste Wahrnehmung, achtsame Übungen und das behutsame Erkunden innerer Anteile können Integrations- und Verarbeitungsprozesse angeregt werden.
In meiner Arbeit kommen unter anderem Achtsamkeits- und meditative Übungen zum Einsatz. Gefühle, Bedürfnisse und innere Anteile erhalten Raum und Sprache – was Orientierung schafft und zu innerer Klarheit beitragen kann.
Keine Sorge: Sie müssen keine Theorie lernen. Manchmal ist es hilfreich zu wissen, was Sie grundsätzlich erwartet. Alles Weitere entsteht im gemeinsamen Prozess. In einem ersten Gespräch können Sie Ihre Fragen stellen und in Ruhe prüfen, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.
Ich verstehe mich als Begleiterin auf Ihrem Weg. Gemeinsam schauen wir auf Ihre aktuelle Situation, auf das, was bereits hinter Ihnen liegt, und auf das, was Sie sich für Ihre Zukunft wünschen. Der therapeutische Prozess richtet sich nach Ihrem Tempo und Ihren Möglichkeiten.
Mein Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Erwachsenen und Jugendlichen. Jugendliche begleite ich in der Regel in Einzeltherapie. Bei Fragen rund um Kinder und Familie biete ich Beratungen für Eltern an.
In der Jugendzeit treten häufig Entwicklungskrisen auf, die sich auf unterschiedliche Weise zeigen können. In der therapeutischen Arbeit begleite ich Jugendliche behutsam dabei, sich mit den Themen auseinanderzusetzen, die in dieser Lebensphase bedeutsam sind – auch dann, wenn diese noch nicht vollständig bewusst oder sprachlich greifbar sind.
Die Gespräche mit Jugendlichen ähneln in vielen Fällen der Arbeit mit Erwachsenen. Je nach Alter und Situation können ergänzend spielerische oder kreative Elemente einfliessen, da der Übergang aus der Kindheit noch nicht vollständig abgeschlossen ist.
In der Elternberatung liegt der Fokus darauf, das Erleben und Verhalten des Kindes oder Jugendlichen besser zu verstehen. Gemeinsam betrachten wir Ihre Rolle als Bezugsperson sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag. Oft können bereits kleine Veränderungen im familiären Umfeld unterstützend wirken.
Eine direkte therapeutische Arbeit mit Kindern findet nur in Ausnahmefällen und nach individueller Absprache statt.